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DRK - Zentren für Gesundheit und Familie

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Neuigkeiten aus den DRK-Zentren für Gesundheit und Familie

14.04.2026 15:25 ( 20 x gelesen )

Magische Sonnenaufgänge über unserer Kurklinik in Plön

 

Ein besonderer Start in den Tag: Am 9. April 2026 zeigte sich der Himmel über unserer Mutter-/Vater-Kind-Klinik in Plön in den Morgenstunden von seiner schönsten Seite. Leuchtende Rot- und Orangetöne spiegelten sich im Wasser und tauchten die ruhige Umgebung in eine warme, fast magische Stimmung.

 

Dieser beeindruckende Sonnenaufgang erinnert uns daran, wie wertvoll Momente der Ruhe und Erholung sind – genau das, was wir unseren großen und kleinen Gästen während ihrer Kur ermöglichen möchten. Ein Tag, der so beginnt, kann nur gut werden.

 

 

 

Foto: Mirja Priester



02.04.2026 09:00 ( 106 x gelesen )

Warum Gesundheit auch eine Frage der Gleichberechtigung istSymbolbild Ungleichgewicht zwischen Männer und Frauen. Frau und Mann auf Waage. Frau tiefer.

Gesundheit ist kein Zufall – sie hängt stark davon ab, wie wir leben, arbeiten und Verantwortung tragen. Für Eltern bedeutet das: Wer im Alltag mehr Sorgearbeit übernimmt, trägt oft auch ein höheres gesundheitliches Risiko.
 

Ungleich verteilt – auch die Belastung

Sorgearbeit ist ein zentraler Faktor für Gesundheit. Gleichzeitig ist sie in vielen Familien ungleich verteilt. Besonders Mütter übernehmen häufig den größeren Anteil an Betreuung, Organisation und emotionaler Verantwortung.

Diese ungleiche Verteilung wirkt sich direkt auf die Gesundheit aus – denn Mehrfachbelastungen, Zeitdruck und hohe Erwartungen erhöhen das Risiko für körperliche und psychische Beschwerden.
 

Gesundheit braucht faire Rahmenbedingungen

Gesundheit entsteht nicht nur durch individuelles Verhalten, sondern auch durch gesellschaftliche Strukturen. Dazu gehören:

  • die Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Zugang zu Gesundheitsangeboten
  • und die Anerkennung von Sorgearbeit

Fehlen hier passende Rahmenbedingungen, wird es für viele Eltern schwer, langfristig gesund zu bleiben.



25.03.2026 11:52 ( 192 x gelesen )

Eltern-Burnout: Warum wir genauer hinschauen solltenZeichnung Mutter-Vater-Kind ohne Gesichter + leerer Akku (Symbolbild für Eltern-Burnout)

Viele Eltern kennen das Gefühl, ständig erschöpft zu sein. Zwischen Familie, Beruf und Alltag bleibt kaum Zeit für sich selbst. Der Begriff „Eltern-Burnout“ scheint dafür eine schnelle Erklärung zu liefern – doch so einfach ist es nicht.

Eltern-Burnout: Ein Begriff, viele Realitäten

„Eltern-Burnout“ fasst unterschiedliche Belastungen zusammen – und genau darin liegt die Herausforderung. Denn Mütter und Väter sind nicht gleich betroffen. Sie erleben Stress, Erschöpfung und Überforderung unter unterschiedlichen Bedingungen und reagieren auch unterschiedlich darauf.

Eine differenzierte Betrachtung ist deshalb wichtig: Wer ist besonders belastet? Welche Faktoren spielen eine Rolle? Und welche Unterstützung wird wirklich gebraucht?

 

 

 



08.01.2026 16:49 ( 653 x gelesen )

Stellungnahme des Müttergenesungswerks zum Bundeshaushalt

Bundeshaushalt 2026: Die Gesundheit von Sorgearbeit Leistenden hat keine Priorität

Berlin, 18. Dezember 2025. Das Müttergenesungswerk (MGW) zeigt sich enttäuscht über die im Bundeshaushalt 2026 vorgesehenen „Zuschüsse für die überregionalen Einrichtungen des Deutschen Müttergenesungswerkes“. Die bereitgestellten 4,6 Millionen Euro sind angesichts der angespannten Haushaltslage des Bundes ausdrücklich zu würdigen. Gleichzeitig ist jedoch festzuhalten: Die vorgesehenen Mittel reichen bei Weitem nicht aus, um den erheblichen baulichen Investitionsbedarf der gemeinnützigen Kliniken im Müttergenesungswerk zu decken. Sie liegen sogar unter dem Niveau des Haushaltsjahres 2025. Damit bleibt der im Koalitionsvertrag formulierte Anspruch, die Kliniken des Müttergenesungswerks langfristig und verlässlich zu unterstützen, unerfüllt.

Der Eindruck, der dadurch entsteht, ist problematisch: Unbezahlte Sorgearbeit und die Gesundheit der Menschen, die sie leisten, haben weiterhin keine ausreichende Priorität. Denn die Bundesmittel für die Kliniken im Müttergenesungswerk kommen schließlich der Gesundheit von Müttern, Vätern und pflegenden Angehörigen zugute, die in die stationären medizinischen Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen im Müttergenesungswerk kommen. Bereits heute können viele Sorgearbeit Leistende, die auf diese Gesundheitsleistung angewiesen sind, diese nur eingeschränkt oder mit langen Wartezeiten in Anspruch nehmen, da die Platzkapazitäten in den Kliniken nicht ausreichen. Die Betroffenen werden mit ihren hohen Belastungen und den daraus resultierenden gesundheitlichen Folgen allein gelassen – obwohl eine vorausschauende und angemessene Bundesförderung genau hier wirksam ansetzen könnte.

 

 



25.11.2025 07:45 ( 794 x gelesen )

Kinderverschickungen: Zeitzeugen-Gespräche werden Teil des Lehrplans in der DRK Akademie SH

Gruppenfoto: 23 Personen stehen vor einer Hecke. Die Praxisanleiter*innen mit Angela Scheibe (5. v.r.).

Foto © DRK SH: Die Praxisanleiter*innen mit Angela Scheibe (5. v.r.).

 

Scheibe berichtete von Kindheitserlebnissen. Erinnerungen aus einer Zeit in einem Verschickungsheim in Wittdün auf Amrum. Schulleiterin Jane Koberstein: „Die Stimmung an diesem Tag war friedlich und entspannt, die Betroffenheit und das Mitgefühl der Anwesenden beim Hören dieser Geschichten war aber natürlich groß.“ Angela Scheibe ist eine von 13,2 Mio. der sogenannten Verschickungskinder. Die Verschickung war nach Kriegsende und bis in die 1990er Jahre hinein eine Kurmaßnahme für Kinder. Während des meist sechswöchigen Aufenthaltes in entsprechenden Einrichtungen sollten die Kinder physisch aufgebaut werden. Doch in einigen Kurheimen, darunter auch Häuser des DRK in Schleswig-Holstein, erlebte ein Teil der Betroffenen Traumatisches: Gewalt, Zwangsernährung und sexueller Missbrauch.

 

Die DRK Akademie SH befasst sich im Rahmen der Ausbildung mit diesem Thema und möchte auch Praxisanleitende für die Thematik sensibilisieren. Denn die Zahl der Pflegebedürftigen, die in jungen Jahren eine solche Erholungskur verordnet bekommen haben, steigt kontinuierlich an. Haben die Betroffenen vor Ort traumatische Erfahrungen gemacht, hat das unmittelbare Auswirkungen auf die Versorgung etwa in Pflegeeinrichtungen. „Diese Personengruppe ist jetzt in einem Alter, in dem einige schon auf eine ambulante oder stationäre Betreuung angewiesen sind. Davor haben viele Angst“, erklärt Jane Koberstein. „Dieses Thema wird bei uns nun standardmäßig Teil des Lehrplans. Es muss schon bei Aufnahmegesprächen gezielt nach einer Verschickungsvergangenheit gefragt werden, damit man zum Beispiel auf eine Nahrungsverweigerung bei den zu Versorgenden adäquat reagieren kann. Wir sind sehr dankbar dafür, dass Betroffene wie Frau Scheibe solche Treffen für unsere Praxisanleitenden ermöglichen.“



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